Archive for the 'Karibik' Category

Auswandern in die Exotische EU

Friday, October 2nd, 2009

Neben den klassischen Auswanderungsländern der EU, gibt es auch noch einige exotische Orte in denen man als EU Bürger ohne weiteres leben und arbeiten darf. Sie machen daher das auwandern sehr leicht, da es praktisch keine bürokratischen Hürden gibt. Nicht einmal ein Reisepaß ist nötig um z.B. in die Karibik auszuwandern.

Azoren

Auswandern auf die Azoren(Foto: crosathorian)

Die Azoren sind eine Gruppe von mehreren Inseln im Atlantik die zu Portugal gehören. Sie sind etwa 1500km vom europäischen Festland entfernt und daher mitten im Atlantik. Es leben etwa 250.000 Menschen auf den Inseln. Die größte Gemeinde ist Ponta Delgada auf der Insel São Miguel mit 20.000 Einwohnern. Die einheimischen sprechen einen lokalen portugiesischen Dialekt. Wer auf die Azoren auswandert, kann sich auf ein einzigartiges Klima mit milden, nie extremen Temperaturen freuen.

Die Kanarischen Inseln

Auwandern auf die Kanarischen Inseln(Foto: DHausBT)

Die kanarischen Inseln sind warscheinlich eines der bekanntesten abgelegenen EU Gebiete. Sie gehören zu Spanien, liegen aber südlich von Marokko im östlichen Zentralatlantik. Die Inselgruppe besteht aus den 7 Hauptinseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. Die kanarischen Inseln sind jetzt bereits ein beliebtes Ziel zum auswandern oder überwintern.

Madeira

Auswandern nach Madeira(Foto: Leo-setä)

Madeira ist eine portugiesische Inseln die 1000 km südwestlich von Lissabon und 700 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean liegt. Da Madeira, wie auch die Azoren vulkanischen Ursprungs ist, gibt es viele Berge. Das Klima ist subtropisch. Es gibt etwa 270.000 Einwohner. Madeira ist insbesondere ein Paradies für Wanderbegeisterte. Es wird portugiesisch gesprochen.

Lampedusa

Auswandern nach Lampedusa(Foto: Topo)

Lampedusa ist eine kleine Mittelmeerinsel die zu  Italien gehört, aber sehr nahe an Tunesien bzw. Sizilien liegt. Sie gehört damit geographisch zu Afrika. Es leben nur ca. 5000 Menschen permanent auf der Inseln. In der Hauptreisezeit sind zeitweise 10.000 Menschen da. Lampedusa hat ein typisches Mittelmeerklima.

Französisch Guyana

Auswandern nach Französisch Guyana(Foto: icelight)

Französisch Guyana ist den meisten nur als Raumfahrtbahnhof der ESA bekannt. Es gehört wie der Name schon sagt zu Frankreich und liegt in Südamerika zwischen Brasilien und Suriname. So überraschend es sein mag, Französisch Guyana gehört zur EU. Hier wird mit Euro bezahlt. Wer unberührten tropischen Regenwald vor seiner Tür haben möchte, ist hier richtig.

Guadeloupe

Auswandern nach Guadeloupe(Foto: rayced)

Auch ein paar Karibik-Paradiese gehören zur EU. Wie z.B. das französische Guadeloupe. Guadeloupe bildet zusammen mit Martinique die französischen Antillen. Wer Traumstrände und Sonne sucht, ist hier richtig.

Martinique

Auswandern nach Martinique(Foto: Spigoo)

Martinique ist eine weitere französische Karibikinsel. Hier gibt es französische Lebensart unter Palmen. Frankophile kommen voll auf ihre Kosten.

Réunion

Auswandern nach Réunion(Foto: Kirabou)

Die Insel Réunion gehört zu Frankreich und liegt im indischen Ozean östlich von Madagaskar. Die meisten Menschen sprechen eine kreolische Sprache, offizielle Sprache ist allerdings französisch. Es herrscht ein tropisches Klima. Wer Tiere und Natur liebt, sollte ein Auge auf Réunion werfen.

Ceuta

Auswandern nach Ceuta(Foto: sksachin)

Ceuta ist eine spanische Stadt an der nordafrikanischen Küste. Sie stellt eine kleine Enklave der EU und grenzt an Marokko. Es leben etwa 80.000 Einwohner in Ceuta.

Melilla

Auswandern nach Melilla(Foto: Yeray Díaz)

Wie Ceuta bildet auch Melilla eine spanische Enklave an der nordafrikanischen Küste und grenzt an Marokko. In Melilla leben etwa 70.000 Einwohner.

Saint Martin

Saint Martin ist eine zwischen Frankreich und dem Königreich der Niederlande geteilte Karibikinsel. Nur der französische Inselteil gehört zur EU. Eine Richtie Grenze gibt es allerdings nicht und beide Teile koexistieren friedlich miteinander. Auf Saint Martin gibt es schneeweiße Strände und eine  faszinierende Unterwasserwelt.

Saint Barthélemy

Auswandern nach Saint Barthélémy(Foto: Mike Schinkel)

Saint Barthélemy liegt in der Karibik und gehört zu Frankreich. Sie hat nur 8000 Einwohner und ist mit 21 km² recht klein. Wer an einen Ort auswandern will, wo die High Society (Madona, Silvester Stalone, …) nur Urlaub macht, ist hier richtig.

Einige sogenannte Überseeische Länder und Gebiete fallen, obwohl zu EU Mitgliedsstaaten gehörend, nicht unter das Gemeinschaftsrecht welches eine Visafreie Einreise sowie arbeiten ohne Arbeitsgenehmigung erlaubt. Diese Gebiete gehören zu Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und zum Vereinigten Königreich. Dies scheint eine Grauzone im EU Recht zu sein, da diese Gebiete zwar finanzielle Unterstüzung der EU erhalten und ihre Bürger Bürger der Europäischen Union sind. Einige Versuchen sich das Recht als EU Bürger zu erstreiten, wie z.B. dieser gut dokumentierter Fall über Französich Polynesien: http://www.pangaea.to/earlier/tahiti/index.htm Da diese Gebiete mit der EU assoziert sind, kann man mit einem Reisepaß als EU Bürger ohne Visum in der Regel einreisen. Wer dort allerdings permanent leben oder arbeiten möchte, sollte sich genau die Informationen der Lokalregierung hierzu angucken.

  • Aruba
  • Bermuda
  • Britische Jungferninseln
  • Niderländische Antillen
  • Anguilla
  • Kaimaninseln
  • Turks- und Caicosinseln
  • Montserrat
  • Neu Kaledonien
  • Französisch Polynesien
  • Wallis & Futuna
  • Pitcairn
  • Britisches Territorium im Indischen Ozean
  • Mayotte
  • St Pierre & Miquelon
  • Grönland
  • Britisches Antarktis-Territorium
  • Falkland Inseln
  • Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
  • St Helena
  • Französische Süd- und Antarktisgebiete

Auswandern nach Dominica

Sunday, May 10th, 2009

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(Photo by kretyen)

Warum Dominica?

– Karibik fast ohne Touristen
– Natur pur
– sofortige Staatsbürgerschaft durch Spende m?glich
– Englischsprachig

Karte

Do-map

Landesinfo

Lage: Karibik
Fl?che: 754 qkm
Bev?lkerungszahl: 73.000
Haupstadt: Roseau
Landessprache: Englisch
Religionen: 80% Katholiken sowie Anglikaner und Methodisten
Staatsform: Republik (Commonwealth), Parlamentarische Demokratie
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: ca. 3300 Euro

Geschichte

Dominica war eine der letzten karibischen Inseln die von den Europ?ern kolonialisiert wurde. Dies lag haupts?chich an dem starken Widerstand der einheimischen Kariben. Frankreich hat die Insel 1763 an Gro?britannien abgegeben, womit es 1805 zu einer Kolonie wurde. Dominca′s Glück hat sich ywei Jahre nach der Unabh?ngigkeit 1980 starkt verbessert, da das tyranisierende und koruppte Regime von der ersten weiblichen Premierministerin in der Karibik – Mary Eugenia Charles – abgel?st wurde. Sie blieb 15 Jahre im Amt. Es leben noch etwa 3000 karibische Indianer auf der Insel und stellen damit die einzige überbleibende vor-kolumbiane Bev?lkerung in der Karibik.

Beziehungen zu Deutschland

Die Beziehungen zu Deutschland sind freundschaftlich, allerdings wenig ausgepr?gt. Es werden überwiegend landschaftliche Produkt aus Dominica exportiert. Einnahmen gibt es durch den Besuch deutscher Touristen.Seit 1986 besteht ein bilaterales Abkommen zum Schutz und zur F?rderung von Investitionen. Sonstige Zusammenarbeit findet eher im Rahmen der Vereinten Nationen statt.

Klima

Dominica ist das ganze Jahr über hei? und subtropisch. Die Hauptregenzeit zwischen Juni und Oktober ist die hei?este Jahreszeit.

Lebenshaltungskosten

Dominica hat die günstigsten Lebenshaltungskosten in der ganzen Karibik.
Miete für ein Haus mit drei mit 5 Zimmern: 400 Euro / Monat

Gesundheitliche Versorgung

Es gibt ein Krankenhaus auf Dominca: Princess Margaret Hospital. Für komplizierte Eingriffe empfiehl es sich jedoch, wenn m?glich, die Insel zu verlassen. Es gibt einige Apotheken in der Hauptstadt Roseau.

Sport und Erholung

Dominica ist nicht für seine Str?nder berühm. Dies hat jedoch den vorteil das es touristisch noch wenig erschlossen ist. Man kann jedoch noch kleine schwer zug?ngliche Traumstr?nde finden, was auf anderen Inseln fast unm?glich ist.
Der gro?e Regenwald ist perfekt zum wandern und entdecken geeignet. Schnorchler und Taucher kommen auch auf ihre Kosten.

Arbeiten

Um auf Dominica eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, mu? man eine der gesuchten Qualifikationen haben sowie ein konkretes Jobangebot nachweisen. Alternativ dazu ist es m?gich ein eigenes Gesch?ft zu er?ffnen und die Arbeitserlaubnis dadurch zu bekommen.

Es gibt auch noch die M?glichkeit die Staatsbürgerschaft durch Investition bzw. eine Spende zu erhalten (siehe unten). Dann braucht man keine Arbeitserlaubnis mehr, da man regul?rer Staatsbürger von Dominica ist.

Nachtleben

Das Nachtleben auf Dominica ist nicht sehr ausgepr?gt. Neben den Bars und Events der gro?en Hotels gibt es einige lokale Bars.

Orte

Die Hauptstadt von Dominica ist Roseau im Südwesten der Insel. Es gibt eine Stra?e welche einmal um die Insel herum führt. Die meisten Orte liegen am Wasser bzw. an dieser Stra?e. Das Innere der Insel besteht haupts?chlich aus Regenwald.

Sprache

Die offizielle Sprache ist Englisch. Allerding sprechen viele lokale Leute eine kreol-franz?sische Sprache namens Patois.

Vusabestimmungen / Staatsbürgerschaft / Aufenthaltserlaubnis

Deutsche k?nnen 6 Monate lang ohne Visum auf Dominica bleiben. Eine Aufenthaltserlaubnis ist relativ einfach zu bekommen, eine Arbeitserlaubnis jedoch nicht (siehe “Arbeiten”).

Dominica ist eines der wenigen L?nder die eine sogenannte “Economic Citizenship” anbietet. D.h. man kann die Staatsbügerschaft des Landes durch eine Spende bekommen. Diese betr?gt $75.000 US für eine Person oder $100.000 für eine ganze Familie.

Auswandern nach St. Kitts und Nevis

Friday, May 8th, 2009

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Warum St. Kitts und Nevis?

- Karibik pur
- Sofortige Staatbürgerschaft durch Investition möglich
- Steuerfrei
- Englischsprachig

Karte

Sc-map

Landesinfo

Lage:                           Nördliche Gruppe der Kleinen Antillen
Fläche:                         270 qkm
Bevölkerungszahl:       40.131
Haupstadt:                   Basseterre (ca. 20.000 Einwohner)
Landessprache:           Englisch
Religionen:                  Anglikaner 34%, Methodisten 31%, Moravier 9%, Katholiken 8%
Staatsform:                 Konstitutionelle Monarchie
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: ca. 7100 Euro

Geschichte

Indigene Kariben haben die Inseln für hunderte von Jahren bewohnt, bevor die Britten die Besiedlung 1623 begannen. Die Inseln wurden 1967 zu einem mit dem Vereinigtem Königreich assoziertem Staat mit voller innerer Autonomie. Die Insel Anguilla rebellierte und durfte sich 1971 trennen. Saint Kitts und Nevis haben 1983 die Unabhängigkeit erreicht. 1998 hat Nevis versucht sich von Saint Kitts zu separieren, hat aber nicht die nötige 2/3 Mehrheit erreicht. Nevis versucht weiterhin die Unabhängigkeit von Saint Kitts zu erreichen.

Beziehungen zu Deutschland

Die Beziehungen zu Deutschland sind freundschaftlich, allerdings wenig ausgeprägt. Es gibt jährlich etwas 100 deutsch Toruisten, was nicht wirklich relevant ist. Sonstige Zusammenarbeit findet eher im Rahmen der Vereinten Nationen statt.

Klima

St. Kitts und Nevis hat ein tropisches Klima und ist ganzjährig warm. Das Klima wir durch Passatwinde etwas gemildert. Es gibt eine Trockenzeit vom Januar bis April, sowie die Hauptregenzeit von Mai bis Oktober.

Lebenshaltungskosten

Die Insel bietet lokal frischen Fisch und Seafood in allen Variationen, sowie die lokalen Früchte. Auch Rum wird lokal hergestellt und ist entsprechen günstig. Da die Inseln sehr klein sind müssen fast alles anderen Produkte importiert werden und sind dementsprechend teuer. Sie liegen etwa auf dem europäischem Niveau oder leicht drüber. Servicedienstleistungen sind hingegen günstig.

Ganzt?giger Segeltrip mit Schnorcheln und Essen: ca. 50 Euro
Essen mit frischem Fisch in touristischem Restaurant: ca. 20 Euro
Essen mit frischem Fisch in lokalem Restaurant: ca. 10 Euro
Ein Liter Benzin: 0.80 Euro

Gesundheitliche Versorgung

Es gibt drei Krankenhäuser auf St. Kitts. Das modernste ist das Joseph N. France General Hospital in der Hauptstadt Basseterre, welches auch über eine 24 Stunden Notaufnahme verfügt. Auf Nevis gibt es nur das Alexandra Hospital in Charlestown. Es gibt einige Apotheken in denen man alle gängigen Medikamente bekommen kann.

Es gibt keine besonderen Impf-Empfehlungen die von den Standard-Impfungen in Europa abweichen.

Sport und Erholung

Da St. Kitts und Nevis eine Inselnnation ist gibt es natürlich Wassersport in allen Variationen. Mann kann schwimmen, windsurfen, segeln, tauchen, schnorcheln und vieles mehr. Auch gibt es sehr gute Golfanlagen auf der Insel. Die unberührte Natur und der Regenwald laden zum wandern, mountainbiking und einfach nur Natur-Erleben ein.

Arbeiten

Wenn Sie in St. Kitts und Nevis nicht die Staatsbürgerschaft annehmen (siehe unten), ist es auch als Ausländer möglich dort zu arbeiten. Für eine Arbeitserlaubnis muß allerdings ein konkretes Jobangebot vorliegen. Desweitern muß der Arbeitgeber vorher die Stelle für mindestens 2 Wochen lokal ausschreiben und versuchen diese mit Einheimischen zu besetzen.

Gefragte Branchen mit vielen Arbeitsmöglichkeiten sind zur Zeit: Hotel und Barangestellte, Computer Techniker sowie Call Center Mitarbeiter.

Nachtleben

Man findet hier den typisch karibischen Traum. D.h. Rum Cocktails an gemütlichen Strandbars und uhrigen Kneipen. Bei gehobeneren Ansprüchen kann man in die Casinos oder Resort-Hotel Bars gehen.

Orte

Basseterre auf St. Kitts ist die Hauptstadt von St. Kitts und Nevis.
Charlestown ist die größte Stadt auf der Nachbarinsel Nevis. Da die ganze Inselnation nur etwas mehr als 40.000 Einwohner hat, ist dies natürlich im Verhältnis zu sehen.

Sprache

Es wird englisch gesprochen was das Land als Auswanderland für viele Europäer attraktiv macht. Wie an vielen englischsprachigen Orten in der Karibik ist die Ausprache etwas gewöhnungsbedürftik, das sie einen kreolischen Akzent hat.

Immobilien / Miete / Unterkunft

Da St. Kitts und Nevis ein Touristenziel ist, sind die Mietangebote die man im Internet findet häufig auf Touristen ausgelegt die max. nur ein paar Wochen Urlaub machen wollen. Es gibt definitv günstigere Angebote die man allerding in der Regel nur vor Ort finden kann.

Auch im Kauf-Immobilien Bereich gibt es große Unterschiede. Viele der neuen Bau-Projekte qualifizieren für das Citizenship-by-Investment Programm der Regierung. Dafür ist eine Mindestinvestition von 350.000 USD nötig. Daher findet man viele neue Wohnungen in dieser gehobeneren Preiskategorie. Auch hier besteht das gleiche Problem. Angebote für günstige “lokale” Inmobilien findet man fast ausschlie?lich vor Ort und nicht im Netz.

Visabestimmungen / Staatsbürgerschaft / Aufenthaltserlaubnis

Deutsche sowie die meisten Europäer benötigen kein Visum für St. Kitts und Nevis so lange sich die Aufenthaltsdauer auf 3 Monate beschränkt. Dies läßt sich allerdings vor Ort verlängern.

St. Kitts und Nevis ist eines der wenigen Länder auf dieser Welt das ein “Economic Citizenship” Programm anbietet. Das bedeutet man die Staatsbügerschaft des Landes durch eine Investition sofort bekommen.

Auswandern in die Dominikanische Republik

Sunday, August 27th, 2006

Warum Dominikanische Republik?

  • der wohl günstigste Ort in der Karibik
  • Bilderbuchstrände soweit das Auge reicht
  • politsche Stabilität
  • kulturelle und landschaftliche Abwechslung


Allgemeine Informationen

Die Dominikanische Republik nimmt ein grossen Teil der Insel Hispaniola ein, welche die zweitgroesste Insel in der Karibik ist. Durch die Groesse gibt es eine Vielfalt die von den traumhaften Straendern ueber Berge, tropischen Regenwald, abgelegenen Doerfern sowie grosses Staedten reicht. Etwa 80% der Insel sind gebirgig. Die hoechste Erhebung ist der Pico Duarte mit 3175m. Die Dominikanisch Republik hat etwa 9 Millionen Einwohner. Die Haupstadt ist Santo Domingo.

Karte

Klima

Es herrscht das ganze Jahr ueber subtropisches Klima (28°C im Jahresmittel). Das heisst Sommer und Sonne das ganze Jahre über! In der Regenzeit, von Dezember bis Mai, kann es zu kurzen, aber heftigen Regenfällen kommen.

Lebenshaltungskosten

Die Dominikanische Republik ist eines der guenstigsten Laender in der Karibik. Man bekommt fuer 500EUR ein sehr luxorioeses Appartment mit 2-3 Schlafzimmern, eine Haushaltshilfe gibt es fuer etwa 100EUR im Monat.

Krankenkasse und Gesundheit

Es gibt oeffentliche Krankenhaeuser mit unterschiedlichen Standards sowie auch Privatkliniken mit europaeischen Standards.
Die offentlichen Krankenhaeuser sind sehr guenstig, aber auch die Privatkliniken sind meistens guenstiger als in Europa.
So kostet ein einwoechiger Krankenhausaufenthalt in etwas 1500EUR pro Woche. Es ist moeglich private Krankenversicherungen vor Ort abzuschliessen, die es ab 20EUR pro Monat gibt. Mit einer Langzeit-Auslandskrankenversicherung aus Europa liegt man aber meistens auf der sichereren Seite – allerdings ist die meistens auch bedeutend teurer.


Sport und Erholung

Die Dominikanische Republik ist ein Paradis fuer Wassersportler. Man kann hier alles erdenklich machen: windsurfen, segeln, kiteboarden, tauchen, schnorcheln, schwimmen, … Auch Hochseeangler werden mit dem reichen und abwechslungsreichen Fischvorkommen der Karibik ihre Freude haben. Ideal ist die Dominikanische Republik natuerlich auch
ausgedehnte Spaziegaenge an den kilometerlangen einsamen Sandstraenden, die mit Palmen und tuerkisfarbenem Wasser locken.
Abseits vom Strand gibt es viele Anlagen zum Golf, Tennis, Basketball oder Baseball zu spielen. Das gebirgige Hinterland
ist ideal fuer Abenteuer per Mountainbike, Kayak oder zu Fuss.

Arbeiten

Die Leute die sich nicht in der Dominkanischen Republik zur Ruhe setzen koennen, muessen ein Weg finden den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Die Karibik und damit auch die Dominikanische Republik ist eines der Traumziele von Internet-Arbeitern. Durch die vielen Moeglichkeiten des Internets kann man mit einem Computer und einer Internetanbindung praktische ueberall auf der Welt arbeiten und das gleiche Verdienen wie in Europa. Fuer alle die nicht mit dem Computer am Hut haben gibt es natuerlich auch Moeglichkeiten. Wer einen Beruf erlernt hat, kann durch seine europaeische Ausbildung, die einen guten Ruf hat einen Arbeitsplatz / oder Projekt finden. Als weitere Moeglichkeit gibt es die grosse Touristmussindustrie, in der man Jobs in allen Bereichen finden kann. Man sollte jedoch nicht voellig mittellos sein Reise antreten, da die Suche einer geeigneten Arbeit einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Insbesondere sollte man zumindest die Grundkenntnisse der spanischen Sprache beherrschen. Wer fliessend spanisch spricht ist eindeutig im Vorteil.

Nachtleben

photo by andrewcv / flickr.com

Das Nachtleben in der Dominikanischen Republik ist recht unterschiedlich. In Gebieten mit All-Inclusive Resorts bleiben die meisten Touristen in ihrem “Gefaengnis”. Durch den Boom des All-Inclusive Urlaubs mussten viele unabhaengige Bars in solchen Urlaubsgebieten auf Grund Kundenmangels schliessen. In Orten wie Cabarete, an der Nordkueste hingegen wimmelt es nur so von Moeglichkeiten. Es gibt viele Discos, Bars usw. zum Teil sogar direkt am Strand. Das hat damit zu tun dass sich in Cabarete viele Windsurfer und Kiteboarder nieder lassen, die in der Regel nicht ueber eine All-Inclusive Reise in die Dominikanische Republik gekommen sind. Abgesehen von Bars in denen man Auslaender trifft gibt es natuerlich auch Discos und Bars wo die Einheimischen bevorzugt hingehen.

Orte

Ok, das Land steht fest – aber wohin soll es gehen? Das haengt natuerlich sehr von den individuellen Vorstellungen ab.
Schwebt Ihnen das wohnen an einem verlassenem Traumstrand vor? Oder eher Wasspersport und Nachtleben (Cabarete). Wer Kultur und Grossstaft moechte, aber trotzdem ein Strand in der Naehe haben will geht nach Santo Domingo. Es gibt unzaehlige weiter Moeglichkeiten von einer Huette im Urwald zur Villa am Strand. Die Entscheidung trifft man am besten nach einem Urlaub mit Landeserkundung.

Sprache

In der dominikanischen Republik wird spanisch gesprochen. Das spanisch in der Dominikanischen Republik ist recht einfach und leicht erlernbar. Am besten lernen Sie zu Hause schon ein paar Brocken spanisch. Es ist aber auch moeglich sich einfach unter die Leute zu mischen oder in einer der vielen Sprachschulen vor Ort spanisch zu lernen.

Immobilien / Miete / Unterkunft

Gerade im Immobiliensektor gibt es viele SCAMS und man sollte sich erst genau ein Bild ueber die Lage vor Ort machen und ein Kaufvorhaben am besten erst mit einem Spezialisten besprechen. Es wird empfohlen sich einen Immobilienmakler zu suchen der auch ein Buero in Europa hat. Nach dominikanischem Recht ist ein Immobilienkauf bereits rechtsgueltig sobald er in irgendeiner Form zu Papier gebracht wurde. Es ist insbesondere auf folgende Dinge zu achten:

  • Gehoert das Objekt tatsaechlich dem Verkaeufer?
  • Ist im Grundbuch eine Nutzungseinschraenkung verzeichnet?
  • Ist das Objekt lastenfrei?
  • Liegt die Besitzurkunde und Katasternummer vor?

Nach dem ein privater Vertrag gemacht wurde muss eine notarielle Beglaubigung duchgefuehrt und ein Eintrag ins Grundbuch gemacht werden.

Visa / Aufenthaltgenehmigung

Bei der Einreise bekommt man eine Touristenkarte gegen eine Gebuehr von 10USD, mit der man bis zu 3 Monate im Land bleiben darf. Es ist fuer Europaer relativ einfach in der Dominikanischen Republik “residente” zu werden. Dafuer benoetigt man folgendes:

  • einen Reisepass der noch min. zwei Jahre gueltig ist (ab Einreisedatum)
  • eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde, sowie eine beglaubigte Uebersetzung dieser ins spanische
  • eine Bescheinigung der Bank, dass Sie ueber etwa 50.000 USD verfuegen koennen
  • 3 Passfotos

Die Bearbeitung des Antrags dauert in etwa 1 bis 2 Monate und kostet 1200 USD Bearbeitungsgebuehr. Danach sind Sie legal “residente” in der Dominikanischen Republik.