Archive for the 'Asien' Category

Auswandern nach Hongkong

Sunday, October 11th, 2009
Auswandern nach Hong Kong(Foto: dawvon)

Warum Hong Kong?

  • Steuerparadies
  • Tor zu China
  • Multi-Kulti
  • Tropisches Wetter

Karte

Hong Kong Karte

Landesinfo

Name: Sonderverwaltungsregion Hongkong der Volksrepublik China (Hong Kong Special Administrative Region of the People’s Republic of China)
Lage: Südküste Chinas im Mündungsgebiet des Perlflusses
Fläche: 1100 qkm
Bevölkerungszahl: 7.000.000
Landessprache: Chinesisch (Kantonesisch), Englisch, Hochchinesisch (Mandarin)
Religionen: Buddhismus, Taoismus, Konfuzianismus, Christentum
Staatsform: autonome Sonderverwaltungsregion der Volksrepublik China
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 22.000 Euro

Geschichte

Hong Kong wurde 1841 von den Britten besetzt und kurz darauf von China offiziell abgetreten. Später im 19ten Jahrundert wurden angrenzende Flächen dazugefügt. Durch eine Vereinbarung zwischen China und Großbrittanien, die am 19 Dezember 1984 unterzeichnet wurde, wird Hong Kong am 1. Juli 1997 zur Hong Kong Special Administrative Region der Volkrepublik China. In der Vereinbarung hat China Versprochen das Hong Kong eine hohe Autonomität in allen Belangen bis auf diplomatische Beziehungen und Verteidigung behalten wird.

Beziehungen zu Deutschland

Es gibt keine formalen politischen Beziehungen zu Hong Kong, da es eine Sonderverwaltungsregion von China ist. Es gibt allerdings intensive wirtschaftliche Beziehungen, nicht zuletzt weil hunderte deutsche Firmen und Firmenvertretungen in Hong Kong ansäßig sind. Auf Kultureller Ebene findet ein Austausch beispielsweise durch das Goethe Institut statt.

Klima

Der Sommer ist sehr heiß und von Juni bis August herrscht Regenzeit. Im Winter ist es meist mild, kann aber nachts auch kalt werden. Häufige Taifungefahr gibt es von Mai bis November.

Lebenshaltungskosten

Hong Kong ist meistens ziemlich weit oben in Lister der teuersten Städte der Welt. Dies ist meist auch richtig. Allerdings ist es möglich in Hong Kong günstig zu leben. Insbesondere bei der Wohnung muß man allerdings Abstriche machen. Wer in den New Territories wohnt und sogar auf einer der Nebeninseln kann günstige Wohnungen finden. Bei Selbstversorgung halten sich die übrigen Kosten im Rahmen. Ausgehen in Hong Kong (abgesehen von Noodle-Shops) ist allerdings sehr teuere. Positiv sind die niedrigen Steuersätze.

Gesundheitliche Versorgung

Dies gesundheitliche Versorgung in Hong Kong ist in etwas auf europäischem Niveau. Von Krankenhäuser die auf TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) bis zu modernen internationalen Krankenhäusern findet man praktisch alles. In der Regel bezahlt man Behandlungskosten direkt. Private Krankenversicherungen sind die Regel.

Sport und Erholung

Trotz des hektischen Durcheinanders in den Geschäftszentren kommt man in Hong Kong schnell aus dem Trouble raus. Strände, einsame Inseln zum wandern – alles in erreichbarere Nähe. Wem Hong Kong irgendwann zu klein ist, kann innerhalb von einer Stunde aus dem Zentrum zur Grenze  “China Mainland” fahren. Das dürfte für alle Ansprüche groß genug sein.

Arbeiten

Wer in Hong Kong arbeiten möchte muß besondere Qualifikationen nachweisen, um keine lokalen Arbeitsplätze wegzunehmen. Ein Workaround ist das Gründen einer eigenen Firma in Hong Kong über welche man sich, wenn diese wirklich Umsatz macht, selbst anstellen kann.

Nachtleben

Nachtleben in Hong Kong wird groß geschrieben. Von Karaoke über Discos bis zu Szene Bars gibt es alles was man sich nur vorstellen kann. Die meisten in Hong Kong ansässigen Ausländer findet man in einen der folgenden Viertel:

  • Lankwaifong
  • Soho
  • Wanchai

Sprache

In Hong Kong wird kantonesisch gesprochen. Ein chinesischer Dialekt, der sich vom hochchinesisch (mandarin) stark unterscheidet. Neben kantonesisch wird aber insbseondere im Geschäftsleben englisch gesprochen. Auch offizielle Dokumente sind immer zweisprachig. Auf Grund der vielen Mainland-Touristen und Geschäfte hört man nun aber auch öfter hochchinesisch auf der Staße.

Visabestimmungen / Staatsbürgerschaft / Aufenthaltserlaubnis

Wer sich in Hong Kong länger als drei Monate aufhält muß eine Hong Kong ID Card beantragen. Nach sieben Jahren in Hong Kong kann diese zu einer “Permanent Resident Card” umgewandelt werden, mit der man dann unbefristet und uneingeschränkt in Hong Kong leben und arbeiten darf.

Auswandern nach Nordkorea

Saturday, October 10th, 2009
Auswandern nach Nordkorea(Foto: yeowatzup)

Warum Nordkorea?

  • Abenteuer pur – fast keiner wandert nach Nordkorea aus
  • Letzte wirklich kommunistische Enklave auf der Welt erleben
  • Menschen helfen durch arbeit bei Hilfsorganisationen

Karte

Nordkorea Karte

Landesinfo

Lage: zwischen den gelben Meer und dem japanischen Meer
Fläche: 120.000 qkm
Bevölkerungszahl: 22.600.000
Haupstadt: Pjöngjang
Landessprache: koreanisch
Religionen: Ausübung durch Ideologie stark eingeschränkt, traditionell Buddhismus
Staatsform: Sozialistische Volksdemokratie (mit dominanter Machtstellung des Militärs)
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: ca. 600 Euro

Geschichte

Korea war für lange Zeit ein unabhängiges Königreich, bevor es 1905 nach dem Russisch-Japanischen Krieg von Japan besetzt wurde. 5 Jahre später hat Japan die ganze Halbinsel formal eingenommen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Korea in zwei Teile geteilt. Der Norden war durch die Soviets unter kommunistischer Kontrolle. Nachdem Nordkorea im koreanischen Krieg (1950-1953) die von den USA unterstüzte Republik Korea (Südkorea) nicht besiegen konnte, hat der frühere Preseident Kim Il Song eine Politik der Selbstversorgung eingeleitet und das Land immer mehr von äußeren Einflüssen abgeschottet. Kim’s Sohn, der jetzige President Kim Jong Il, wurde 1980 offiziell als Nachfolger seines Vaters ernannt. Bis zum Tod seines Vaters in 1994 nahm er immer mehr politische Rollen ein.

Auswandern in die DVK(Foto: giladr)

Beziehungen zu Deutschland

Die ehemalige DDR unterhielt seit der Gründung 1948 diplomatische Beziehungen mit Nordkorea und war einer der wichtigsten Partner des Landes. Nach der Widervereinigung hat die Bundesrepublik zunächst eine Interessenvertretung unter der Schutzmacht Schweden gegründet. Gleichzeitig wurde in der chinesischen Botschaft in Berlin eine Interessenvertretung der DPRK (Demokratische Volksrepublik Korea) gegründet. Formale diplomatische Beziehungen wurden erst im März 2001 aufgenommen. Insbesondere durch die Atomwaffentests 2009 haben die diplomatischen Beziehungen Rückschritte hinnehmen müssen.

Auf kulutreller Ebene sieht es etwas besser aus. So wird z.B. an der Fremdsprachenschule in Pjöngjang Deutsch unterrichtet. Auch der Austausch von Künstlern, Sportlern und Musikern konnte in den letzten Jahren intensiviert werden. 2004 hat das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem nordkoreanischen Kulturkomitee einen Lesesaal mit deutscher Literatur und Medien in Pjöngjang eröffnet.

Klima

Nordkorea hat ein gemäßigtes Klima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten. Die heißeste Jahreszeit und gleichzeitig Regenzeit ist zwischen Juli und August. Am kältesten ist es in den Wintermonaten zwischen Dezember und Januar. Frühling und Herbst sind überwiegend trocken und mild.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten in Nordkorea sind sehr schwer zu beziffern, da es keinen freien Markt gibt. In praktischen jedem Job den man als Ausländer in Nordkorea annimmt bekommt man Unterkunft und Verpflegung gestellt. Es gibt natürlich einen Schwarzmarkt, ein paar designierte Shops für Ausländer und sogar ein paar Nightlife Etablissements.

Gesundheitliche Versorgung

Die allgemeine gesundheitliche Versorgung in Nordkorea ist auf einem sehr schlechten Niveau. Man kann aber damit rechnen, das man als Ausländer die bestmögliche Versorgung erhält. In der Haupstadt Pjöngjang ist dies meistens ausreichend. Wenn es möglich ist sollte man bei schwerwiegenderen Erkrankungen aber nach Beijing fliegen und ein internationales Krankenhaus besuchen.

Sport und Erholung

Die Kampfsportart Taekwondo ist ziemlich groß in Nordkorea. So gibt es trotz der schwierigen Einreisebedingungen sogar einige Taekwondo Trainingsreisen speziell nach Nordkorea.

Arbeiten

Die meisten Job die man in Nordkorea bekommen kann sind bei internationalen Hilfsorganisationen oder teilweise sogar direkt bei der Regierung. Seit einiger Zeit gibt es auch Joint Venture Unternehmen, durch welche auch Ausländer in Nordkorea arbeiten dürfen. Für nähere Details: http://www.NorthKoreaJobs.info

Nachtleben

In Pjöngjang treffen sich Expats in der Regel in den Bars der großen Hotels. Es gibt auch lokale Etablissements die neben wohlhabenden Nordkoreanern hauptsächlich von chinesischen Geschäftsleuten besucht werden. Meist sind dies Karaoke Läden in denen es auch Prostituierte (häufig aus China) gibt.

Sprache

Es wird koreanisch gesprochen. Man bekommt aber bei den meisten Jobs einen Übersetzer gestellt der gutes Englisch spricht. Es ist zu beachten, daß man auch wenn man die koreanische Sprache beherrscht offiziell nicht mit den Einheimischen sprechen darf.

Visabestimmungen / Aufenthaltserlaubnis

Es ist meist sehr schwierig und langwierig ein Visum für Nordkorea zu bekommen. Selbst ein Touristenvisum bekommt man nur wenn man eine geführte Tour mit einer Gruppe macht. Für manche Jobs muß man Staatsbürger eines bestimmten Landes sein (meist das des Vorgängers im Job) um ein Arbeitsvisum zu bekommen.

Weitergehende Informationen

Wer weitergehende Informationen möchte, insbesondere zu seltenen aber verfügbaren Jobs, dem sei der Report “How to get a Job in the DPRK” empfohlen:

(http://www.northkoreajobs.info/)

Pjöngjang

Auswandern nach Thailand

Tuesday, September 29th, 2009

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(Foto: René Ehrhardt)

Warum Thailand?

  • Sonne, Strand
  • Günstige Lebenshaltungskosten
  • Gute Infrastruktur

Karte

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Landesinfos

Lage: Südostasien
Fläche: 513.000 qkm
Bevölkerungszahl: 65 Millionen
Hauptstadt: Bangkok
Landessprache: thai
Religionen: Buddhismus (95%), Islam (4%) und andere
Staatsform: Konstitutionelle Monarchie
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 3100 Euro

Geschichte

In der Mitte des 14ten Jahrunderts wurde ein vereinigtes Thai Königreich unter dem Namen “Siam” gegründet. Thailand ist das einzige Land in Südostasien welches nie von einer europäischen Macht eingenommen wurde. Durch eine nicht kriegerische Revolution wurde es 1932 zu eine konsitutionellen Monarchie.

Beziehungen zu Deutschland

Thailand und Deutschland haben 2008 das 150jährige Bestehen offizieller Beziehungen gefeiert. 1858 haben deutsche Hansestädte einen ersten Handelsvertrag mit den Königreich Siam geschlossen. Aktuell besthen insbesondere im Kulturaustausch z.B. durch das Goethe-Institut enge Beziehungen.

Klima

In Thailand herrscht ein tropisches Klima und es gibt drei Jahreszeiten. Eine heiße Zeit von März bis Juni. Die regnerische Monsun Zeit von Juli bis Okotber, sowie eine kühlere Zeit von November bis Februar.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten in Thailand sind deutlich niedriger als in Deutschland, hängen aber natürlich stark vom Lebensstil ab. Wenn man z.B. sehr angepaßt wie die lokalen Thais lebt, ist es natürlich deutlich günstiger als wenn man jeden Tag in ausländischen Restaurants und Bars verbringt. Überblick:

500 Euro / Monat: bescheidenes aber gutes Leben mit seltenen Besuchen von ausländischen Restaurants und Bars
1000 Euro / Monat: guter Lebensstil mit viel Freiheiten
1500+ Euro / Monat: sehr komfortabler Lebeensstil möglich

(Alle Angaben incl. Miete und sonstiger Lebenshaltungskosten)

Gesundheitliche Versorgung

Die gesundheitliche Versorgung ist insbesondere in privaten Krankenhäusern auf deutschem Niveau. Es gibt große Preisunterschiede zwischen den privaten Krankenhäusern und den staatlichen. D.h. man sollte vorher sicherstellen das man enstprechend versichert ist, bevor man eine priavte Klinik aufsucht.

Sport und Erholung

Eine der beliebtesten lokalen Sportarten ist das traditionelle Thai Boxen (Muay Thai). Auf Grund der langen Küstenlinie, des guten Wetters und der vielen Inseln gibt es natürlich alle erdenklichen Wassersportarten. Thailand ist insbesondere ein Paradies für Taucher.

Arbeiten

Um in Thailand arbeiten zu dürfen, müssen besondere Qualifikationen nachgewiesen werden können. Dies kann aber z.B. die Kenntnis einer Fremdsprache (deutsch) sein, die für bestimmte Jobs wichtig ist. Eine Arbeitsgenehmigung muß vom Arbeitgeber beantragt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Gründung einer thailändischen Firma, über die man sich selbst anstellt und eine Arbeitsgenehmigung beantragt.

Auwandern nach Thailand(Foto: davidseth)

Nachtleben

Thailands Nachtleben ist weltberühmt. Von Bars mit vielen Thailänderinnen über Strandparties sowie Edel-Bars der High Society findet man in Thailand alles was das Herz begehrt.

Orte

Viele Deutsche Auswanderer hauptsächlich der älteren Generation lassen sich in Pattaya nieder.Pattaya liegt östlich von Bangkok und ist innerhalb von unter zwei Stunden direkt von Flughafen in Bangkok zu erreichen. Der Ort liegt am Wasser und hat mehrere Strände. Das Nachtleben ist hier fast so berühmt wie in Bangkok. Es lassen sich immer mehr Deutsche in Pattaya nieder, das es dort deutsche Restaurants, deutsche Ärzt und überhaupt viele Deutsche gibt. Auswandern wird einem hier leicht gemacht. Selbst wenn man kein thai und kein englisch spricht, kann man sich hier durchschlagen. Jüngere Auswanderer meiden meistens Pattaya und lassen sich meistens auf einer der vielen Inseln nieder.

Sprache

Thailändisch ist eine Sprache mit unterschiedlichen Tonhöhen, die wichtig für die Bedeutung sind. Für Europäer ist sie schwerer zu erlernen als viele andere Sprachen. Durch den Tourismus kommt man in Thailand mit englisch allerdings relativ gut zurecht. Wer nur deutsch spricht sollte eine deutschsprachige Hochburg wie Pattaya in Betracht ziehen.

Visabestimmungen / Staatsbürgerschaft / Aufenthaltserlaubnis

Deutsche können sich für 30 Tage visafrei in Thailand aufhalten. Für längere Aufenthalte ist ein Visum erforderlich. Nähere Informationen hierzu gibt es auf der Webseite der thailändischen Botschaft.


Auswandern nach China

Sunday, August 27th, 2006

Warum China?

- guenstige Lebenshaltungskosten
- Berge, Straende, Wuesste, Regenwald – es gibt praktisch alles
- ein Land im Aufschwung mit vielen Geschaeftsmoeglichkeiten

Allgemeine Informationen

China ist ein Geheimtip der Auswanderlaender. Es gibt einige Hindernisse wie die Sprache, das politsche System aber wenn man die Vorteile betrachtest ist China eine wirklich interessantes Land! China ist mit 1.3 Milliarden Einwohnern das bevoelkerungsreichste Land der Welt. Die Volksrepublik wird seit der Gruendung 1949 von der Kommunistischen Partei China regiert.

Karte

Klima

Im Westen, Norden und Nordosten herrscht ausgeprägtes Kontinentalklima mit sehr kalten Wintern und heißen Sommern. Im Süden ist das Klima hingegen subtropisch bis tropisch. In Teilen der Provinz Yunnan hat man fruehlingshaftes Wetter das ganze Jahr ueber. So auch in der Provinzhauptstadt Kunming, die auch Stadt des ewigen Fruehlings genannte wird.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten sind in China sehr stark vom Ort und dem Lebensstil abhaengig. So kann man in mittelgrossen Staedten eine moderne 4 Zimmer Wohnung fuer 50EUR/Monat bekommen, muss aber fuer eine aehnliche Wohnung in zentraler Lage in Shanghai 1500EUR/Monat ausgeben. Solange man beim Essen bei der sehr guten chinesischen Kueche bleibt kann man bei einem Restaurantbesuch – und das fast ueberall in China – fuer 3EUR/Person sehr gut essen.

Krankenkasse und Gesungheit
Es gibt oeffentliche Krankenhaeuser mit unterschiedlichen Standards sowie auch Privatkliniken, meist allerdings nur in den groesseren Staedten, mit europaeischen Standards. Fuer Schmerztherapien, Akkupunktur, Massagen und andere Bereiche die von der TCM (Tradionelle Chinesische Medizin) abgedeckt werden, ist man in China natuerlich genau am richtigen Ort. Solche Behandlungen sind vor Ort in China sehr guenstig. Es empfiehlt fuer evtl. Besuche der sehr teuren internationalen Krankenhaeuser jedoch eine Langzeit-Auslandskrankenversicherung in Europa abzulschliessen.

Sport und Erholung

In dem bevoelkerungsreichsten Land der Welt werden so ziemlich alle Sportarten betrieben, die man sich vorstellen kann. Man kann traditionelle Sportarten wie chinesische Kampkuenste Wushu (Kung Fu),Tai Ji, etc. z.B. direkt am Shaolin Temple oder Wudang Shan (Tiger and Dragon) trainiern oder mit chinesischen Freunden Ping Pong spielen. Sehr populaer sind bei der chinesischen Jugend jetzt auch Basketball und neuerding auch Fussball geworden. Die Bundesliga wird sowieso life im chinesischen Fernsehen uebertragen. Die riesigen weiten Chinas eignen sich natuerlich auch perfekt fuer ausgedehnte Radtouren und Wanderungen. Tibet ist das Paradis fuer Bergsteiger. Und auch die Wassersportler kommen an der Kueste z.B. auf Hainan nicht zu kurz.
Arbeiten
Sehr populaer ist das Arbeiten als Englisch oder Deutsch Lehrer in China. Es ist meistens moeglich ein gut bezahlte Stelle ohne besondere Qualifikation zu bekommen. Selbst fuer deutsche oder andere nicht Englisch-Muttersprachler ist es moeglich einen Job als Englischlehrer zu bekommen. Oft werden fuer chinesische Filmproduktionen Auslaender gebraucht. Hier kann man sehr schnell zum Fernsehstar werden und wird dafuer auch noch sehr gut bezahlt.

Nachtleben

China ist fuer die meisten Leute nicht unbedingt ein Synonym fuer Nachtleben – zu Unrecht!
In China gibt es unzaehlige Moeglichkeiten die Nacht zu Verbringen. Das geht von KTVs (Karaoke-Bier-Bar) in den kleinsten Doerfern bis zu riesigen Grossraum-Techno-Discos sammt Gogo-Taenzerinnen in den Staedten. Fast alle Discos kosten keinen Eintritt. Man kann prima von der einen zur anderen wandern und dort bleiben wo es einem gefaellt. Traditionelle Kneipen wie in Europa findet man eher selten. Diese sind dann meist auf Auslaender ausgerichtet.

  • Teehaeuser
    In Teehaeusern wird sich ausgeruht, geplaudert und neuerdings – anders als der Name vermutet – auch immer oefter Bier getrunken
  • KTVs
    Eines der beliebtesten Ort der Chinesen um abends wegzugehen ist ein KTV. Singen, trinken und einfach nur Spass haben ist die Devise.
  • Discos
    In den letzten Jahren tauchen immer mehr Discos auf. Man muss nur der lauten Techno-Musik folgen um eine zu finden. Diese Grossraumdiscos wurden aus den USA/Europa kopiert und sehen auch entsprechend aus. Neben abenteuersuchenden Student(innen) gehen hier auch die etwas wohlbetuchteren Chinesen hin um sich die huebschen Frauen anzugucken.
  • Restaurants
    In China wird in Restaurants nicht nur gegessen sonder auch getrunken. Da Chinesen trinken gerne mit Essen verbinden kann ein Restaurantbesuch schnell in einem Saufgelage enden. Vor allem wenn chinesische Reisschnapps (baijiu) im Spiel ist. Der hat oefters ueber 50% Alkhohol und ist oefters billiger als Wasser.
  • Kneipen
    Kneipen wie man sie aus Europa kennt gibt es noch relativ wenig in China (Ausnahmen: Shanghai, Beijing, Guangzhou, …). Solche Kneipen sind in der Regel von Ausalendern gefuehrt und auch ueberwiegend von Auslaendern besucht. Hier kann man dafuer aber auch seltene Sachen wie importiertes deutsches Bier usw. finden.

Orte

China hat mit 1.3 Millionen Einwohnern so viele schoen Orte, so dass hier nur einige exeplarisch augefuehrt werden koennen. Wer modernes Stadtleben mit allen annehmlichkeiten aus Europa haben moechte sollte sich Shanghai angucken. Chinesische Kultur, Hauptstadtleben und relativ guenstige Lebenshaltungskosten gibt es in Beijing (Peking). Fruehlingswetter das ganze Jahr ueber, relaxte Athomsphaere und eine der interessantesten chinesischen Provinzen findet man in Kunmig.

Sprache

Obwohl heutzutage alle Schueler und Studenten fleissig englisch lernen und man eigentlich immer jemanden findet der englisch spricht, sieht es im Verhaeltnis zu anderen Laender in China mit englisch noch sehr schlecht aus. Um sich in China langfristig wohlfuehlen zu koennen sollte man zumindest ein wenig Alltagschinesisch lernen. Chinesisch ist – wenn man von der Schriftsprache absieht – garnicht so schwer wie sich es die meisten vorstellen.

Immobilien / Miete / Unterkunft

Eine Mietwohnung zu bekommen ist in fast allen Regionen sehr einfach. Es gibt sehr viele Mietvermittler, die meisten eine Monatsmiete Provision fuer eine erfolgreiche Vermittlung nehmen, aber sonst kostenlos operieren. So kann man sich sehr schnell sehr viele Wohnungen angucken um zumindest eine Uebersicht zu bekommen. Wenn man keine lokalen Freunde hat sollte man den Abschluss des Mietvertrags auch moeglichst ueber einen solchen Vermittler machen. Diese stellen naemlich auch in der Regel einen Mietvertrag der fuer beide Seiten fair ist. Beim Bau und Kauf von Immobilien in China sollte man beachten dass einem diese nur fuer 70 Jahre gehoeren und dann wieder an den Staat uebergehen.

Visa / Aufenthaltsgenehmigung

Ein Touristenvisum bekommt man fuer maximal 3 Monate. Dies kann man vor Ort in der Regel noch verlaengern, was je nach Ort recht kompliziert sein kann. Eine Alternative die viele Expats warnehmen ist es ein Business-Visum in Hong Kong zu holen. Dort bekommt man ein ein Jahr gueltiges Business-Visum innerhalb kurzer Zeit welches beliebig oft neu beantragt werden kann. Diese ist zwar kein volles Arbeitsvisum, berichtigt aber schon bestimmte Taetigkeiten in China auszuueben. Ein Arbeitsvisum bekommt man nur auf ein Einladungsschreiben einer chinesischen Firma. Permanente Aufenthaltsgenehmigungen gibt es auch. Diese sind aber im Verhaeltnis recht schwierig zu bekommen. Man kann sie duch eine grosses Investment in China, langjaehrige Arbeit in einem in China ansaessigen Unternehmen u.ae. bekommen.