Update: Swiss Post Box (SwissPostBox.com) Review

January 5th, 2010

Nachdem ich den SwissPostBox Service nun etwa 4 Monate genutzt habe, hier ein Update zu meinem ersten Review.

Keine Verabeitung in Deutschland

Ich hatte zunächst angenommen, daß sich an der deutschen SwissPostBox Adresse in Dietzenbach auch ein Scanzentrum befindet. Nun habe ich festgestellt daß dies nicht der Fall ist. Alle Post wird zunächst von Dietzenbach nach Zürich weitergeleitet. Auf Anfrage beim Support wurde mir gesagt, daß auch in Deutschland ein Verarbeitungszentrum eingerichtet werden wird, sobald es genügend Nutzer gibt.

Zoll

Ein potentielles Problem, insbesondere wenn man Pakete auf die SwissPostBox Adresse bekommt ist der Zoll. Alle Sendungen kommen zwar auf magische Weise durch den Zoll in das Scanncenter nach Zürich, wenn man allerdings ein Paket auf der deutschen Adresse empfängt und diese Paket an eine deutsche Adresse weiterleiten möchte, wird es von Zürich aus versendet und es ist eine Wertangabe für den Zoll notwendig.

Kreditkartenzahlung

Nachdem meine Kreditkarte durch den Ende letztes Jahres bekanntgewordenen Datenskandal vorzeitig ausgetauscht wurde, mußte ich eine neue Kreditkarte bei Swisspostbox hinterlegen. Leider hat mir das System immer ein “Internal Error” ausgegeben. Der Customer Support hat darauf widersprüchlich geantwortet. Mal wurde mir gesagt, daß ich wohl irgend etwas falsch mache, mal wurde mir gesagt dies sei ein bekanntes Problem. Ich solle doch bitte die neuen Kreditkartendaten per e-mail schicken. Dies habe ich nicht gemacht und fand ich auch äußerst unprofessionell. E-mail ist so ziemlich der unsicherste Kommunikationsweg den es für Kreditkartendaten gibt. Da das “Internal Error” auch Tage später noch nicht gelöst werden konnte, habe ich dem Customer Support dann die Kreditkartendaten per Telefon mitgeteilt. Dadurch wurde das Problem dann recht schnell geklöst.

Recyvle vs. Shred

In meinem ersten Review habe ich geschrieben, daß laut Logausgabe recycle und shred nicht unterschieden werden. Ich habe dies dem Customer Support mitgeteilt. Mir wurde gesagt daß dies nur ein Darstellungsfehler ist und im nächsten Softwareupdate beseitigt wird. Und tatsächlich – das Problem ist mitlerweile behoben.

DHL Packstation

Ich hatte eigentlich gehofft Post auf eine DHL Packstation weiterleiten zu können. Dadurch könnte man ideal Post bei einem Aufenthalt in Deutschland abholen, ohne eine feste Adresse zu haben. Leider erfolgt die Weiterleitung von Sendungen nicht über DHL sondern mit der regulären Post im Falle eines Briefes oder  mit TNT im Falle eines Paketes. Dadurch ist das Senden an eine DHL Packstation leider nicht möglich.

Weglassen der Swisspostbox Nummer bei der Adresse

Wie ich schon in dem ersten Review geschrieben hab, kommen Briefe ohne Nennung der SPB Nummer auch an. Obwohl mein Name eigentlich eindeutig sein sollte, d.h. es keinen anderen SwissPostBox Nutzer mit meinem Namen gibt, klebte einmal an einem Brief ohne SPB Nummer den ich weitergeleitet habe ein PostIt mit der Beschriftung “1111 oder 2222 oder 3333″. Wobei “1111″ meine SwissPostBox Nummer ist. Wie es dazu kam kann ich nicht nachvollziehen.

Support

Der 1st level support von SwissPostBox wird von dem Unternehmen Yellowworld abgewickelt. Yellowworld gehört auch zur Swiss Post. Die Antwortzeit hängt sehr von der Frage ab. Einfache Fragen werden innerhalb 24h beantwortet, andere dauern schon mal eine Woche oder werden nur nach erneuter Nachfrage beantwortet. Wenn der 1st level Support die Frage nicht beantworten kann werden die Anfragen an den 2nd level support weitergeleitet (email: 2ndlevelSPB@swisspost.com).

Beratungsstellen für Auswanderer

November 11th, 2009

Viele die sich mit dem Auswandern befassen, wissen nicht dass es in Deutschland kostenlose Beratungsstellen für Auswanderer gibt. Hier eine Liste (Quelle: Bundesverwalungsamt):

Bayern

Raphaels-Werk e.V.
Landwehrstr. 26
80336 München
Tel: 089 231149-60
Fax: 089 231149-28
Mail: muenchen@raphaels-werk.net

Raphaels-Werk e.V.
Auf dem Kreuz 41
86152 Augsburg
Tel: 0821 3156-0
Fax: 0821 3156-277
Mail: augsburg@raphaels-werk.net

Diakonisches Werk
St. Johannis-Mühlgasse 5
90419 Nürnberg
Tel: 0911 39363-57
Tel: 0911 39363-61
Mail: maeckl.dorothea@rummelsberger.net

Caritasverband für die Diözese Regensburg
Von-der-Tann-Str. 7
93047 Regensburg
Tel: 0941 5021-152
Fax: 0941 5021-125
Mail: v.zimmerer@caritas-regensburg.de

Raphaels-Werk e.V.
Steinweg 8
94032 Passau
Tel: 0851 392–180
Fax: 0851 392– 177
Mail:    passau@raphaels-werk.net

Raphaels-Werk e.V.
Franziskanergasse 3
97070 Würzburg
Tel: 030 66633-1147
Fax: 030 66633-1219
Mail: berlin@raphaels-werk.net

Berlin

Raphaels-Werk e.V.
Residenzstraße 90
13409 Berlin
Tel: 030 66633-1147
Fax: 030 66633-1219
Mail: berlin@raphaels-werk.net
Hamburg

Evangelische Auslandsberatung e.V.
Rautenbergstr. 11
20099 Hamburg
Tel: 040 2448-36
Fax: 040 2448-09
Mail: info@ev-auslandsberatung.de

Raphaels-Werk e.V.
Adenauer Allee 10
20099 Hamburg
Tel: 040 284079-116
Fax: 040 284079-150
Mail: hamburg@raphaels-werk.net

Hessen

Raphaels-Werk e.V.
Die Freiheit 2
34117 Kassel
Tel: 0561 7004-122
Fax: 0561 7004-250
Mail: kassel@raphaels-werk.net

Evangelisches Zentrum für Beratung und Therapie
Eschersheimer Landstraße 567
60431 Frankfurt
Tel: 069 5302-127
Fax: 069 5302-157
Mail: wanderungsberatung@erv-frankfurt.de

Niedersachsen

Raphaels-Werk e.V.
Vordere Schöneworth 10
30167 Hannover
Tel: 0511 7132-37
Fax: 0511 7132-39
E-Mail: hannover@raphaels-werk.net

Nordrhein-Westfalen

Raphaels-Werk e.V.
Am Stadelhof 15
33098 Paderborn
Tel: 05251 209-348
Fax: 05251 209-202
Mail: paderborn@raphaels-werk.net

Raphaels-Werk e.V.
Oststr. 40
40211 Düsseldorf
Tel: 0211 160222-33
Fax: 0211 160222-24
Mail: duesseldorf@raphaels-werk.net

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.
Lenaustr. 41
40470 Düsseldorf
Tel: 0211 6398-248
Fax: 0211 6398-299
Mail: b.guse@diakonie-rwl.de

Raphaels-Werk e.V.
Niederstraße 12 – 16
45141 Essen
Tel: 0201 3200 – 351
Fax: 0201 3200 – 356
Mail:    essen@raphaels-werk.net

Raphaels-Werk e.V.
Lingener Straße 11
48429 Rheine
Tel: 05971 862-308
Fax: 05971 862-385
Mail: rheine@raphaels-werk.net

Raphaels-Werk e.V.
Stolzestraße 1a
50674 Köln
Tel: 0221 56046-35
Fax:0221 56046-61
Mail: koeln@raphaels-werk.net

Raphaels-Werk e.V.
Scheibenstr. 16
52070 Aachen
Tel: 0241 94927-282
Fax: 0241 94927-289
Mail: aachen@raphaels-werk.net

Rheinland-Pfalz

Raphaels-Werk e.V.
Petrusstr. 28
54292 Trier
Tel: 0651 2096–224
Fax: 0651 2096–228
Mail: trier@raphaels-werk.net


Saarland

Raphaels-Werk e.V.
Johannisstraße 2
66111 Saarbrücken
Tel: 0681 30906-0
Fax: 0681 30906-18
Mail: saarbruecken@raphaels-werk.net

Sachsen-Anhalt

Raphaels-Werk e.V.
Karl-Schmidt-Str. 5 c
39104 Magdeburg
Tel: 0391 40805-15
Fax: 0391 40805-20
Mail: magdeburg@raphaels-werk.net


Sachsen

Raphaels-Werk e.V.
Elsterstraße 15
04109 Leipzig
Tel: 0341 9636-127
Fax: 0341 9636-140
Mail: leipzig@raphaels-werk.net

Deutsches Rotes Kreuz
Zwickauer Str. 432
09117 Chemnitz
Tel: 0371 84208-12
Fax: 0371 84208-40
Mail: nestmann@kv-chemnitzer-umland.drk.de

Schleswig-Holstein

Raphaels-Werk e.V.
Parade 4
23552 Lübeck
Tel: 0451 74879
Fax: 0451 7060433
Mail: luebeck@raphaels-werk.net

Thüringen

Caritasregion Mittelthüringen
Regierungsstr. 55
99084 Erfurt
Tel: 0361 55533-00
Fax: 0361 55533-88
Mail: erfurt@raphaels-werk.net

Auswandern nach Hongkong

October 11th, 2009
Auswandern nach Hong Kong(Foto: dawvon)

Warum Hong Kong?

  • Steuerparadies
  • Tor zu China
  • Multi-Kulti
  • Tropisches Wetter

Karte

Hong Kong Karte

Landesinfo

Name: Sonderverwaltungsregion Hongkong der Volksrepublik China (Hong Kong Special Administrative Region of the People’s Republic of China)
Lage: Südküste Chinas im Mündungsgebiet des Perlflusses
Fläche: 1100 qkm
Bevölkerungszahl: 7.000.000
Landessprache: Chinesisch (Kantonesisch), Englisch, Hochchinesisch (Mandarin)
Religionen: Buddhismus, Taoismus, Konfuzianismus, Christentum
Staatsform: autonome Sonderverwaltungsregion der Volksrepublik China
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 22.000 Euro

Geschichte

Hong Kong wurde 1841 von den Britten besetzt und kurz darauf von China offiziell abgetreten. Später im 19ten Jahrundert wurden angrenzende Flächen dazugefügt. Durch eine Vereinbarung zwischen China und Großbrittanien, die am 19 Dezember 1984 unterzeichnet wurde, wird Hong Kong am 1. Juli 1997 zur Hong Kong Special Administrative Region der Volkrepublik China. In der Vereinbarung hat China Versprochen das Hong Kong eine hohe Autonomität in allen Belangen bis auf diplomatische Beziehungen und Verteidigung behalten wird.

Beziehungen zu Deutschland

Es gibt keine formalen politischen Beziehungen zu Hong Kong, da es eine Sonderverwaltungsregion von China ist. Es gibt allerdings intensive wirtschaftliche Beziehungen, nicht zuletzt weil hunderte deutsche Firmen und Firmenvertretungen in Hong Kong ansäßig sind. Auf Kultureller Ebene findet ein Austausch beispielsweise durch das Goethe Institut statt.

Klima

Der Sommer ist sehr heiß und von Juni bis August herrscht Regenzeit. Im Winter ist es meist mild, kann aber nachts auch kalt werden. Häufige Taifungefahr gibt es von Mai bis November.

Lebenshaltungskosten

Hong Kong ist meistens ziemlich weit oben in Lister der teuersten Städte der Welt. Dies ist meist auch richtig. Allerdings ist es möglich in Hong Kong günstig zu leben. Insbesondere bei der Wohnung muß man allerdings Abstriche machen. Wer in den New Territories wohnt und sogar auf einer der Nebeninseln kann günstige Wohnungen finden. Bei Selbstversorgung halten sich die übrigen Kosten im Rahmen. Ausgehen in Hong Kong (abgesehen von Noodle-Shops) ist allerdings sehr teuere. Positiv sind die niedrigen Steuersätze.

Gesundheitliche Versorgung

Dies gesundheitliche Versorgung in Hong Kong ist in etwas auf europäischem Niveau. Von Krankenhäuser die auf TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) bis zu modernen internationalen Krankenhäusern findet man praktisch alles. In der Regel bezahlt man Behandlungskosten direkt. Private Krankenversicherungen sind die Regel.

Sport und Erholung

Trotz des hektischen Durcheinanders in den Geschäftszentren kommt man in Hong Kong schnell aus dem Trouble raus. Strände, einsame Inseln zum wandern – alles in erreichbarere Nähe. Wem Hong Kong irgendwann zu klein ist, kann innerhalb von einer Stunde aus dem Zentrum zur Grenze  “China Mainland” fahren. Das dürfte für alle Ansprüche groß genug sein.

Arbeiten

Wer in Hong Kong arbeiten möchte muß besondere Qualifikationen nachweisen, um keine lokalen Arbeitsplätze wegzunehmen. Ein Workaround ist das Gründen einer eigenen Firma in Hong Kong über welche man sich, wenn diese wirklich Umsatz macht, selbst anstellen kann.

Nachtleben

Nachtleben in Hong Kong wird groß geschrieben. Von Karaoke über Discos bis zu Szene Bars gibt es alles was man sich nur vorstellen kann. Die meisten in Hong Kong ansässigen Ausländer findet man in einen der folgenden Viertel:

  • Lankwaifong
  • Soho
  • Wanchai

Sprache

In Hong Kong wird kantonesisch gesprochen. Ein chinesischer Dialekt, der sich vom hochchinesisch (mandarin) stark unterscheidet. Neben kantonesisch wird aber insbseondere im Geschäftsleben englisch gesprochen. Auch offizielle Dokumente sind immer zweisprachig. Auf Grund der vielen Mainland-Touristen und Geschäfte hört man nun aber auch öfter hochchinesisch auf der Staße.

Visabestimmungen / Staatsbürgerschaft / Aufenthaltserlaubnis

Wer sich in Hong Kong länger als drei Monate aufhält muß eine Hong Kong ID Card beantragen. Nach sieben Jahren in Hong Kong kann diese zu einer “Permanent Resident Card” umgewandelt werden, mit der man dann unbefristet und uneingeschränkt in Hong Kong leben und arbeiten darf.

Auswandern nach Nordkorea

October 10th, 2009
Auswandern nach Nordkorea(Foto: yeowatzup)

Warum Nordkorea?

  • Abenteuer pur – fast keiner wandert nach Nordkorea aus
  • Letzte wirklich kommunistische Enklave auf der Welt erleben
  • Menschen helfen durch arbeit bei Hilfsorganisationen

Karte

Nordkorea Karte

Landesinfo

Lage: zwischen den gelben Meer und dem japanischen Meer
Fläche: 120.000 qkm
Bevölkerungszahl: 22.600.000
Haupstadt: Pjöngjang
Landessprache: koreanisch
Religionen: Ausübung durch Ideologie stark eingeschränkt, traditionell Buddhismus
Staatsform: Sozialistische Volksdemokratie (mit dominanter Machtstellung des Militärs)
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: ca. 600 Euro

Geschichte

Korea war für lange Zeit ein unabhängiges Königreich, bevor es 1905 nach dem Russisch-Japanischen Krieg von Japan besetzt wurde. 5 Jahre später hat Japan die ganze Halbinsel formal eingenommen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Korea in zwei Teile geteilt. Der Norden war durch die Soviets unter kommunistischer Kontrolle. Nachdem Nordkorea im koreanischen Krieg (1950-1953) die von den USA unterstüzte Republik Korea (Südkorea) nicht besiegen konnte, hat der frühere Preseident Kim Il Song eine Politik der Selbstversorgung eingeleitet und das Land immer mehr von äußeren Einflüssen abgeschottet. Kim’s Sohn, der jetzige President Kim Jong Il, wurde 1980 offiziell als Nachfolger seines Vaters ernannt. Bis zum Tod seines Vaters in 1994 nahm er immer mehr politische Rollen ein.

Auswandern in die DVK(Foto: giladr)

Beziehungen zu Deutschland

Die ehemalige DDR unterhielt seit der Gründung 1948 diplomatische Beziehungen mit Nordkorea und war einer der wichtigsten Partner des Landes. Nach der Widervereinigung hat die Bundesrepublik zunächst eine Interessenvertretung unter der Schutzmacht Schweden gegründet. Gleichzeitig wurde in der chinesischen Botschaft in Berlin eine Interessenvertretung der DPRK (Demokratische Volksrepublik Korea) gegründet. Formale diplomatische Beziehungen wurden erst im März 2001 aufgenommen. Insbesondere durch die Atomwaffentests 2009 haben die diplomatischen Beziehungen Rückschritte hinnehmen müssen.

Auf kulutreller Ebene sieht es etwas besser aus. So wird z.B. an der Fremdsprachenschule in Pjöngjang Deutsch unterrichtet. Auch der Austausch von Künstlern, Sportlern und Musikern konnte in den letzten Jahren intensiviert werden. 2004 hat das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem nordkoreanischen Kulturkomitee einen Lesesaal mit deutscher Literatur und Medien in Pjöngjang eröffnet.

Klima

Nordkorea hat ein gemäßigtes Klima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten. Die heißeste Jahreszeit und gleichzeitig Regenzeit ist zwischen Juli und August. Am kältesten ist es in den Wintermonaten zwischen Dezember und Januar. Frühling und Herbst sind überwiegend trocken und mild.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten in Nordkorea sind sehr schwer zu beziffern, da es keinen freien Markt gibt. In praktischen jedem Job den man als Ausländer in Nordkorea annimmt bekommt man Unterkunft und Verpflegung gestellt. Es gibt natürlich einen Schwarzmarkt, ein paar designierte Shops für Ausländer und sogar ein paar Nightlife Etablissements.

Gesundheitliche Versorgung

Die allgemeine gesundheitliche Versorgung in Nordkorea ist auf einem sehr schlechten Niveau. Man kann aber damit rechnen, das man als Ausländer die bestmögliche Versorgung erhält. In der Haupstadt Pjöngjang ist dies meistens ausreichend. Wenn es möglich ist sollte man bei schwerwiegenderen Erkrankungen aber nach Beijing fliegen und ein internationales Krankenhaus besuchen.

Sport und Erholung

Die Kampfsportart Taekwondo ist ziemlich groß in Nordkorea. So gibt es trotz der schwierigen Einreisebedingungen sogar einige Taekwondo Trainingsreisen speziell nach Nordkorea.

Arbeiten

Die meisten Job die man in Nordkorea bekommen kann sind bei internationalen Hilfsorganisationen oder teilweise sogar direkt bei der Regierung. Seit einiger Zeit gibt es auch Joint Venture Unternehmen, durch welche auch Ausländer in Nordkorea arbeiten dürfen. Für nähere Details: http://www.NorthKoreaJobs.info

Nachtleben

In Pjöngjang treffen sich Expats in der Regel in den Bars der großen Hotels. Es gibt auch lokale Etablissements die neben wohlhabenden Nordkoreanern hauptsächlich von chinesischen Geschäftsleuten besucht werden. Meist sind dies Karaoke Läden in denen es auch Prostituierte (häufig aus China) gibt.

Sprache

Es wird koreanisch gesprochen. Man bekommt aber bei den meisten Jobs einen Übersetzer gestellt der gutes Englisch spricht. Es ist zu beachten, daß man auch wenn man die koreanische Sprache beherrscht offiziell nicht mit den Einheimischen sprechen darf.

Visabestimmungen / Aufenthaltserlaubnis

Es ist meist sehr schwierig und langwierig ein Visum für Nordkorea zu bekommen. Selbst ein Touristenvisum bekommt man nur wenn man eine geführte Tour mit einer Gruppe macht. Für manche Jobs muß man Staatsbürger eines bestimmten Landes sein (meist das des Vorgängers im Job) um ein Arbeitsvisum zu bekommen.

Weitergehende Informationen

Wer weitergehende Informationen möchte, insbesondere zu seltenen aber verfügbaren Jobs, dem sei der Report “How to get a Job in the DPRK” empfohlen:

(http://www.northkoreajobs.info/)

Pjöngjang

Greencard Lotterie Abzocke

October 7th, 2009
US Greencard

Seit dem 2. Oktober läuft wieder die jährliche “Greencard Lotterie” die noch bis zum 30. November 2009 geht. Über die “Greencard Lotterie”, die eigentlich Diversity Immigrant Visa Program heißt, kann man eine unbeschränkte Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung für die Vereinigten Staaten bekommen. Dafür muß man sich online anmelden. Gewinner werden im Losverfahren emittelt.

Insbesondere im deutschsprachigen Raum gibt es jedoch viele betrügerische Webseiten, die durch diese Lotterie Geld machen wollen. Jetzt ist gerade mal wieder Hochkonjuktur. Meist wird beworben, daß eine Agentur die Anmeldung in Ihrem Auftrag abgibt. Folgenden Vorteile werden oft beworben:

  • Prüfung auf Formfehler vor der eigentlichen Abgabe
  • Deutschsprachige Anmeldung möglich
  • Anmeldung offline, per Post möglich
  • Besser Gewinnchancen

Viele Seiten führen die Anmeldung nur kostenpflichtig durch. Es ist zu beachten, das es KEINE Seite gibt über die sie eine Anmeldung machen sollten, außer die offizielle Seite der US Regierung. Bei Agenturen weiß man noch nicht einmal ob die Anmeldung überhaupt durchgeführt wird.

Die Anmeldung über die englische Seite ist sehr einfach und Formfehler sind praktisch unmöglich. Die gestellten Fragen sollten selbst absolute Englisch-Anfänger verstehen. Nur das Foto, was man uploaden muß könnte manchmal Probleme machen, wenn man die Spezifikationen nicht einhält. Dafür gibt es auf der offiziellen Seite extra ein Test welches einem sagt ob das Foto OK ist.

Machen Sie also die Anmeldung NUR über die Orignalseite!

Die Federal Trade Commission und das Department of State warnen explizit vor der Nutzung von Agenturen, die bei der Anmeldung helfen. Siehe:

Umso unverständlicher ist es, daß selbst die Bundesagentur für Arbeit dubiose Firmen wie greencard.de, vor denen die USA warnt, verlinkt.
(http://www.ba-auslandsvermittlung.de/DE/LaenderWeltweit/USA/Arbeiten/arbeiten-knoten.html)

Auswandern in die USA

October 5th, 2009
Auswandern in die USA(Foto: Esparta)

Warum die USA?

  • Land der Unbegrenzten Möglichkeiten
  • Freiheit
  • Vielfalt der Natur
  • Geschäftsmöglichkeiten

Karte

Karte USA

Landesinfo

Lage: Nordamerikanischer Kontinent
Fläche: 10.000.000 qkm
Bevölkerungszahl: 307.000.000
Haupstadt: Washington, D.C.
Landessprache: Englisch
Religionen: 26% der römisch-katholischen Kirche, 27,5% protestantischen Gemeinschafte
Staatsform: Präsidiale Republik mit balancierter Gewaltenteilung
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 31.000 Euro

Geschichte

Die brittischen Kolonien in Amerika haben sich 1776 vom Mutterland getrennt und wurden 1783 in Vertag von Paris als eingen Nation anerkannt. Im 19ten und 20ten Jahrhundert wurde 37 neue Staaten zu den 13 bestehenden hinzugefügt. Die traumatischsten Erlbebnisse der Geschichte waren den Bürgerkrieg von 1861-1865 sowie die Wirtschaftskriese von in den 1930er Jahren.

Beziehungen zu Deutschland

Die Beziehungen zu Deutschland sind generell sehr gut. Deutschland hat den USA einiges zu verdanken (siehe Geschichte).

Klima

Die USA erstrecken sich praktisch über alle Klimazonen. So läßt sich keine Aussage über ein Klima des ganzen Landes machen. Es sind die jeweils lokalen Bedigungen zu beachten.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten hängen sehr stark vom Ort ab. So sind sie z.B. in New York wesentlich höher als in jeder deutschen Stadt, können aber in kleinen Provinzstädten unter den vergleichbaren Kosten in Deutschland liegen.

Gesundheitliche Versorgung

Die Gesundheitlich Versorgung in den USA ist auf einen sehr hohen Niveau. In den USA sind die Aerzte mit bestimmten Krankenkassen affilliert. Wenn man also die Arztrechnung nicht aus eigener Tasche direkt bezahlen möchte, muß man sich ein Arzt suchen der im Verbund der Krankenkassen ist, bei der man versichert ist.

Sport und Erholung

Es gibt keine Sportart die nicht auch in den USA betrieben wird. Insbesondere an Schulen hat die Sport-Förderung eine wesentlich größere Bedeutung als in Deutschland. In den USA gibt es die besten und höchstangesehensten Profi Ligen im American Football (NFL), Baseball (MLB), Basketball (NBA) sowie im Eishockey (NHL).

Arbeiten

Eine Abeitsgenehmigung für die USA bekommt man über einen der folgenden Wege:

  • über Familienangehörige
  • über einen Arbeitsplatz
  • durch die Green Card Lotterie

Um in den USA arbeiten zu können wird das enstprechende Visum / Arbeitserlaubnis schon vor der Einreise benötigt.

Green Card Lotterie

Es ist möglich sich im Lotterieverfahren um eine “Green Card” zu bewerben, die eine unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis beinhaltet. Eine Bewerbung muß in einem bestimmten Zeitraum erfolgen und kann nur online über die Webseite http://www.dvlottery.state.gov gemacht werden.

Spezielle Visa
Eine weitere möglichkeit ist die Einreise mit einem speziellen Visum. Es gibt das H-1B Visum für Hochqualifizierte Arbeitnehmer in Spezialberufen (Highly Skilled Workers in Speciality Occupations), das H-2B Visum für Facharbeitskräfte auf Zeit (Skilled Temporary Workers) und das J-1 Visum für Teilnehmer an Austauschprogrammen (Exchange Visitors), die auch ihre Familienangehörigen über ein sogenanntes J-2 Visum mitnehmen können.

Staatsbürgerschaft

Durch den 14. Verfassungssatz hat ein auf dem Boden der USA geborenes Kind automatisch Recht auf die amerikanische Staatsbürgerschaft hat, egal welche Staatsbürgerschaft seine Eltern besitzen.

Staatsbürgerschaft durch „naturalization“:

  • Kontinuierlicher Aufenthalt in den USA über eine bestimmte Zeit
  • Wohnsitz in den USA
  • Lese- und Schreibfähigkei
  • Geschichts- und Politikkenntnisse im Bezug auf die USA
  • Guter moralischer Charakter
  • Loyalität gegenüber der Verfassung

Eine US-Staatsbürgerschaft – auch wenn es eine zweite Staatsbürgerschaft (Doppelte Staatsbürgerschaft) ist, hat nicht nur Vorteile. So stellen die USA eines der Länder da, der man am schwersten seiner Steuerpflicht entkommen kann. Selbst wenn man lange Jahr nicht mehr in den USA lebt, muß man dort sein Einkommen versteuern. In Deutschland kommt man durch eine Einfache Abmeldung drumrum. In den USA geht dies nicht. Daher wollen einige Menschen die lange Jahre in den USA leben und theoretisch die Staatsbürgerschaft beantragen könnten, dies bewußt nicht tun.

Swiss Post Box (SwissPostBox.com) Review

October 3rd, 2009

Seit Juni 2009 bietet die Schweizer Post einen Service an, der ideal für Auswanderer ist: einen elektronischen Briefkasten für physikalische Briefpost. So gab es zwar schon früher Mail Drop Services bei denen man eine Postadresse bekam, jedeoch sind diese meist teurer und bei weitem nicht so ausgereift wie SwissPostBox. Swiss Post Box nutzt die Software des amerikanischen Martführers EarthClassMail.

Wer mehr über den Service wissen möchte, sollte sich erst auf der Website von Swiss Post Box informieren und dann dieses Review lesen.

Swiss Post Box Review

Im Moment kann man zwischen Adressen in der Schweiz und einer Adresse in Deutschland auswählen.
Der Adresse muß man dann einer Spezielle Nummer hinzufügen. Sie sieht wie folgt aus:

Hans Mustermann
SPB 8888
Zürcherstrasse 161
8010 Zürich

Abo Preise

Single Easy
Kosten: CHF 19.90 pro Monat (ca. 13 Euro)
Anzahl im Grundpreis integrierter Scans (Gescannte Seite ): 10
Extra Scans : CHF 1.90 / Scan

Liberty Plus
Kosten: CHF 49.50 pro Monat (ca. 33 Euro)
Anzahl im Grundpreis integrierter Scans: 60
Extra Scans: CHF 0.80 / Scan

Professional
Kosten: CHF 145.- pro Monat (ca. 96 Euro)
Anzahl im Grundpreis integrierter Scans: 200
Extra Scans: CHF 0.70 / Scan

Was passiert wenn Post für mich ankommt?

Sobald neue Post angekommist und von SwissPostBox bearbeitet wurde, bekommt man eine E-Mail mit einem Scan des Briefumschlags sowie das Gewicht des Briefes. Nun kann man sich auf der Webseite von SwissPostBox einlogen und eine der folgenden Sachen machen:

  • Scan des Inhalts beantragen
  • Recycle beantragen
  • Shred – Sendung zerstören
  • Ship – Sendung an eine andere Adresse weiterleiten
  • Return – Falls die Sendung falsch zugestell wurde, kann man sie zurückgehen lassen

Scans

Grundsätlich wird die Vorder- und Rückseite einer jeden Sendung gescannt. Hieran kann man meistens schon erkennen, ob man den Inhalt scannen möchte oder etwas anderes damit vor hat.
Wir ein Scan beantragt wir dieser im nächsten Scan-Durchlauf bearbeitet. D.h. meistens muß man ein Tag warten. Danach kann man den Inhalt online angucken oder bequem als PDF downloaden und archivieren. Die Monatlichen Abos enthalten jeweils 10, 60 oder 200 gescannte Seiten. Für jede weitere gescannte Seit muß gezahlt werden. Weitere Scans sind mit 0.70 CHF – 1.90 CHF sehr teuer. Wenn man im Basistarif seine 10 Seiten bereits genutzt hat, muesste man z.B. für das Scannen eines 20 Seitigen Dokumentes 38 CHF (ca. 25 Euro!) bezahlen. In diesem Fall wäre eine Weiterleitung an eine andere Adresse meistens angebrachter. Das amerikanische Pendant ist hier wesentlich günstiger. Dort bezahlt man für Scans die über das Inklusivevolumen hinausgehen nur $1.50 pro Sendung (für jeweils maximal 50 Seiten). Für das eben genannte Beispieldokument mit 20 Seiten müßte man daher nur $1.50 (1 Euro anstelle von 25 Euro) bezahlen. Da man ja vor dem Öffnen nicht weiß wieviel Seiten in einer Sendung enthalten sind, macht das System eine Seitenhochrechnung anhand des Gewichtes. Dadurch wird vorher schon eine Kostenkalkulation gemacht wieviel der anstehende Scan kosten wird. Zumindest weiß man dann woran man ist.

Die Qualität der Scans war bisher immer gut und Nicht-Standard Dokumente wie z.B. eine Versicherungskarte wurde auch problemlos von beiden Seiten gescannt.

Recycle und Shred

Wenn man eine Sendung nicht mehr benötigt, weil man sie entwerder schon gescannt hat oder es sich um Werbung o.ä. handelt kann man sie entweden recyclen oder shredden. Beim Recycle kommt die Sendung warscheinlich in die “grüne Tonne”. Sensitive Informationen wie z.B. TAN-Listen kann man mit “shred” vernichten. Allerdings hat dies in meinem Test nicht funktioniert. Wenn ich eine Sendung zum “shredden” markiert habe stand in dem detaillierten Log, welches für jede Sendung angefertigt wird, daß sie zum “recycle” eingereiht wurde. Das ganze habe ich mehrmals versucht und kam immer wieder zum selben Ergebnis. Der Custommer Support hat mich um details gebeten die nun überprüft werden. Auf eine Rückmeldung warte ich noch.

Ship

Über “ship” kann man eine oder mehrere Sendungen zusammen an eine beliebige Adresse weiterleiten. Dazu muß man auch kurz Zollinformationen wie den Wert der Sendung und den Inhalt angeben, wenn man sie ins Ausland weiterleitet. Man kann die Sendung entweder als “Urgent” oder als “Econcomy” verschicken. Die Kosten werden automatisch berechnet. Obwohl es extra eine Option “Track Packages” gibt, bekomme ich egal in welches Land ich meine Post weiterleiten möchte immer die Meldung “Tracking unavailable”. Ich habe den Customer Support diesbezüglich gefragt und noch keine Antwort erhalten. Meine Test-Adresse liegt in Deutschalnd. Ich könnte mir vorstellen, daß im Moment nur Sendungen der Schweizer Post (also von einer Schweizer Adresse) getrackt werden können.

Was passiert wenn man die Swiss Post Box Nummer wegläßt?

Mich hat natürlich interessiert was passiert wenn man die Swiss Post Box Nummer wegläßt. Dies kann z.B. auftreten wenn man in bestimmte Adressformulare einfach nicht die Möglichkeit hat neben der Straße und Hausnummer noch weitere Informationen einzutragen. Die Website von SwissPostBox sagt natürlich das die Nummer zwingend notwendig sein. Ich wurde postiv überrascht. Alle meine Testsendungen ohne Nummer sind trotzdem angekommen. Ob dies auch in Zukunft noch funktioniert weiß ich natürlich nicht. Es ist warscheinlich ein großer Mehraufwand bei der Bearbeitung. Insbesondere wird es nicht mehr möglich sein die Post eindeutig zuzordnen, sobald zwei Hans Mustermann einen Swiss Post Box Account mit der gleichen Adresse haben.

Bearbeitungszeiten

Scans: Scans wurden in meinen Versuchen jeweils um ca. 12:00 Mittags deutscher Zeit gemacht.
Post: Neue Post kam jeweils um ca. 16:00 deutsccher Zeit an.
Customer Support: Emails an den Customer Support wurden teilweise sehr schnell innehalb weniger Stunden beantwortet, manchaml mußte ich aber auch mehrere Tage auf eine Antwort warten.

Long Time Storage

Die Long Time Storage Gebühren finde ich vor allem für Briefe recht günstig. Sie sind wie folgt:

  • je Brief 0.05CHF/Monat
  • je Paket 1.00CHF/kg / Monat

In meinem Test hatte ich mehrere schwere Briege (Kataloge), wobei diese ab einem bestimmten Gewicht als Paket klassifiziert werden. Die Grenze scheint irgendwo bei ca. 850g zu liegen. So muß ich für ein Katalog (ca. A4 Format) der 844g wiegt nur unglaubglich günstige 0.05CHF/Monat bezahlen, für einen 884g schweren Katalog im gleichen Format allerdings 1.00CHF/Monat – das 20fache!

Fazit
Trotz der teilweise hohen Kosten für zusätzliche Scans bin ich mit dem Service sehr zufrieden und kann ihn nur weiterempfehlen. Das liegt unter anderem daran, daß es keine vergleichbare Alternative für eine Adresse in Deutschland gibt. Aber auch sonst funktioniert der Service bisher zuverlässig. Außerdem habe ich ein gewisses Vertrauen bzgl. Datenschutz und Langlebigkeit des Services da er von der Schweizer Post angeboten wird.

Auswandern in die Exotische EU

October 2nd, 2009

Neben den klassischen Auswanderungsländern der EU, gibt es auch noch einige exotische Orte in denen man als EU Bürger ohne weiteres leben und arbeiten darf. Sie machen daher das auwandern sehr leicht, da es praktisch keine bürokratischen Hürden gibt. Nicht einmal ein Reisepaß ist nötig um z.B. in die Karibik auszuwandern.

Azoren

Auswandern auf die Azoren(Foto: crosathorian)

Die Azoren sind eine Gruppe von mehreren Inseln im Atlantik die zu Portugal gehören. Sie sind etwa 1500km vom europäischen Festland entfernt und daher mitten im Atlantik. Es leben etwa 250.000 Menschen auf den Inseln. Die größte Gemeinde ist Ponta Delgada auf der Insel São Miguel mit 20.000 Einwohnern. Die einheimischen sprechen einen lokalen portugiesischen Dialekt. Wer auf die Azoren auswandert, kann sich auf ein einzigartiges Klima mit milden, nie extremen Temperaturen freuen.

Die Kanarischen Inseln

Auwandern auf die Kanarischen Inseln(Foto: DHausBT)

Die kanarischen Inseln sind warscheinlich eines der bekanntesten abgelegenen EU Gebiete. Sie gehören zu Spanien, liegen aber südlich von Marokko im östlichen Zentralatlantik. Die Inselgruppe besteht aus den 7 Hauptinseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. Die kanarischen Inseln sind jetzt bereits ein beliebtes Ziel zum auswandern oder überwintern.

Madeira

Auswandern nach Madeira(Foto: Leo-setä)

Madeira ist eine portugiesische Inseln die 1000 km südwestlich von Lissabon und 700 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean liegt. Da Madeira, wie auch die Azoren vulkanischen Ursprungs ist, gibt es viele Berge. Das Klima ist subtropisch. Es gibt etwa 270.000 Einwohner. Madeira ist insbesondere ein Paradies für Wanderbegeisterte. Es wird portugiesisch gesprochen.

Lampedusa

Auswandern nach Lampedusa(Foto: Topo)

Lampedusa ist eine kleine Mittelmeerinsel die zu  Italien gehört, aber sehr nahe an Tunesien bzw. Sizilien liegt. Sie gehört damit geographisch zu Afrika. Es leben nur ca. 5000 Menschen permanent auf der Inseln. In der Hauptreisezeit sind zeitweise 10.000 Menschen da. Lampedusa hat ein typisches Mittelmeerklima.

Französisch Guyana

Auswandern nach Französisch Guyana(Foto: icelight)

Französisch Guyana ist den meisten nur als Raumfahrtbahnhof der ESA bekannt. Es gehört wie der Name schon sagt zu Frankreich und liegt in Südamerika zwischen Brasilien und Suriname. So überraschend es sein mag, Französisch Guyana gehört zur EU. Hier wird mit Euro bezahlt. Wer unberührten tropischen Regenwald vor seiner Tür haben möchte, ist hier richtig.

Guadeloupe

Auswandern nach Guadeloupe(Foto: rayced)

Auch ein paar Karibik-Paradiese gehören zur EU. Wie z.B. das französische Guadeloupe. Guadeloupe bildet zusammen mit Martinique die französischen Antillen. Wer Traumstrände und Sonne sucht, ist hier richtig.

Martinique

Auswandern nach Martinique(Foto: Spigoo)

Martinique ist eine weitere französische Karibikinsel. Hier gibt es französische Lebensart unter Palmen. Frankophile kommen voll auf ihre Kosten.

Réunion

Auswandern nach Réunion(Foto: Kirabou)

Die Insel Réunion gehört zu Frankreich und liegt im indischen Ozean östlich von Madagaskar. Die meisten Menschen sprechen eine kreolische Sprache, offizielle Sprache ist allerdings französisch. Es herrscht ein tropisches Klima. Wer Tiere und Natur liebt, sollte ein Auge auf Réunion werfen.

Ceuta

Auswandern nach Ceuta(Foto: sksachin)

Ceuta ist eine spanische Stadt an der nordafrikanischen Küste. Sie stellt eine kleine Enklave der EU und grenzt an Marokko. Es leben etwa 80.000 Einwohner in Ceuta.

Melilla

Auswandern nach Melilla(Foto: Yeray Díaz)

Wie Ceuta bildet auch Melilla eine spanische Enklave an der nordafrikanischen Küste und grenzt an Marokko. In Melilla leben etwa 70.000 Einwohner.

Saint Martin

Saint Martin ist eine zwischen Frankreich und dem Königreich der Niederlande geteilte Karibikinsel. Nur der französische Inselteil gehört zur EU. Eine Richtie Grenze gibt es allerdings nicht und beide Teile koexistieren friedlich miteinander. Auf Saint Martin gibt es schneeweiße Strände und eine  faszinierende Unterwasserwelt.

Saint Barthélemy

Auswandern nach Saint Barthélémy(Foto: Mike Schinkel)

Saint Barthélemy liegt in der Karibik und gehört zu Frankreich. Sie hat nur 8000 Einwohner und ist mit 21 km² recht klein. Wer an einen Ort auswandern will, wo die High Society (Madona, Silvester Stalone, …) nur Urlaub macht, ist hier richtig.

Einige sogenannte Überseeische Länder und Gebiete fallen, obwohl zu EU Mitgliedsstaaten gehörend, nicht unter das Gemeinschaftsrecht welches eine Visafreie Einreise sowie arbeiten ohne Arbeitsgenehmigung erlaubt. Diese Gebiete gehören zu Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und zum Vereinigten Königreich. Dies scheint eine Grauzone im EU Recht zu sein, da diese Gebiete zwar finanzielle Unterstüzung der EU erhalten und ihre Bürger Bürger der Europäischen Union sind. Einige Versuchen sich das Recht als EU Bürger zu erstreiten, wie z.B. dieser gut dokumentierter Fall über Französich Polynesien: http://www.pangaea.to/earlier/tahiti/index.htm Da diese Gebiete mit der EU assoziert sind, kann man mit einem Reisepaß als EU Bürger ohne Visum in der Regel einreisen. Wer dort allerdings permanent leben oder arbeiten möchte, sollte sich genau die Informationen der Lokalregierung hierzu angucken.

  • Aruba
  • Bermuda
  • Britische Jungferninseln
  • Niderländische Antillen
  • Anguilla
  • Kaimaninseln
  • Turks- und Caicosinseln
  • Montserrat
  • Neu Kaledonien
  • Französisch Polynesien
  • Wallis & Futuna
  • Pitcairn
  • Britisches Territorium im Indischen Ozean
  • Mayotte
  • St Pierre & Miquelon
  • Grönland
  • Britisches Antarktis-Territorium
  • Falkland Inseln
  • Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
  • St Helena
  • Französische Süd- und Antarktisgebiete

Auswandern nach Neuseeland

September 29th, 2009
Auswandern nach Neuseeland(Foto: Allie Caulfield)

Warum Neuseeland?

  • Zauberhafte Landschaften
  • Weit weit weg
  • Englischsprachig

Karte

Neuseeland Karte

Landesinfo

Fläche: 270.000 qkm
Bevölkerungszahl: 4.200.000
Haupstadt: Wellington
Landessprache: Englisch und Maori
Religionen: 55% Christen verschiedener Glaubensrichtungen
Staatsform: Parlamentarisch-demokratische Monarchie
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 21.000 Euro

Geschichte

Die polynesischen Maori haben Neuseeland im Jahre 800 entdeckt. In 1840 kamen die ersten brittischen Siedler. Kurz daruf gab es mehrere Landkriege, die die Eingebohrenen verloren haben. 1907 wurde die brittische Kolonie unabhängig. Sie hat Großbrittanien aber in beiden Weltkriegen unterstützt.

Beziehungen zu Deutschland

Neuseeland unterhält seit 1953 diplomatische Beziehungen zu Deutschland. Es haa sich in der Zeit ein Vertrauensverhältnis gebildet, was unter anderem auf ähnliche Positionen in vielen internationalen Fragen zurückzuführen ist. Die wirtschaftlichen Beziehungen sind problemlos.

Klima

Auf der nördlichen Insel ist das Klima subtropisch mit minimalen Temperaturunterschieden. Die Südinsel hat ein gemäßigtes Klima mit kalten Wintern und Schneefall in den Höhenlagen.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungkosten in Neuseeland liegen etwas niedriger als die in Deutschland. Auch in Neuseeland gibt es große regionale Unterschiede. Es ist u beachten das das Lohnnieveau auch etwas unter dem Deutschen liegt.

Gesundheitliche Versorgung

Die gesundheitliche Versorgung in Neuseeland ist ausgezeichnet und entspricht europäischen Standards. Arztbesuche und Medikamente sind zum Großteil staatlich subventioniert. Bedürftige Familien bekommen in der Regel höhere Zuschüsse die über eine “Community Services Card” bezogen werden.

Sport und Erholung

Als ein Paradies für Naturliebhaber zieht Neuseeland insbesondere Angler, Skifahrer, Golfer, Windsurfer, Segler, Wanderer sowie Ausdauerläufer an.

Arbeiten

Wer in Neuseeland arbeiten möchte, muß durch den Arbeitgeber nachweisen daß keine einheimischen Arbeitnehmer mit entsprechenden Fähigkeiten gefunden werden konnten. Ein beliebter “Trick” ist die deutsche Sprache wichtig für den Job zu machen. Der Arbeitgeber kann dann eine Genehmigung für einen  “Temporary Employer Sponsored Worker” bekommen.

Eine weiter möglichkeit für 18-30 Jährige ist das “Working Holiday Visum”. Hiermit kann man 12 Monate in Neuseeland reisen und jobben. Man darf allerdings nicht länger als 3 Monate beim selben Arbeitgeber arbeiten.

Nachtleben

Nach Neuseeland geht man meistens nicht wegen des Nachtlebens. In größeren Städten findet man aber das üblich Angebot von Bars, Clubs und Diskotheken. Bier ist recht beliebt in Neuseeland. Neben den drei großen Marken gibt es viele kleine regionale Brauereien.

Sprache

Es wird englisch gesprochen.

Visabestimmungen / Staatsbürgerschaft / Aufenthaltserlaubnis

Für einen Aufenhalt von bis zu drei Monaten benötigen Deutsche kein Visum für Neuseeland wenn sie sich als Touristen oder Geschäftsleute aufhalten wollen. Für länger Aufenthalte ist ein Visum erfoderlilch. Nähere aktuelle Informationen dazu gibt es auf der Webseite der neuseeländischen Botschaft.

Auswandern nach Thailand

September 29th, 2009

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(Foto: René Ehrhardt)

Warum Thailand?

  • Sonne, Strand
  • Günstige Lebenshaltungskosten
  • Gute Infrastruktur

Karte

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Landesinfos

Lage: Südostasien
Fläche: 513.000 qkm
Bevölkerungszahl: 65 Millionen
Hauptstadt: Bangkok
Landessprache: thai
Religionen: Buddhismus (95%), Islam (4%) und andere
Staatsform: Konstitutionelle Monarchie
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 3100 Euro

Geschichte

In der Mitte des 14ten Jahrunderts wurde ein vereinigtes Thai Königreich unter dem Namen “Siam” gegründet. Thailand ist das einzige Land in Südostasien welches nie von einer europäischen Macht eingenommen wurde. Durch eine nicht kriegerische Revolution wurde es 1932 zu eine konsitutionellen Monarchie.

Beziehungen zu Deutschland

Thailand und Deutschland haben 2008 das 150jährige Bestehen offizieller Beziehungen gefeiert. 1858 haben deutsche Hansestädte einen ersten Handelsvertrag mit den Königreich Siam geschlossen. Aktuell besthen insbesondere im Kulturaustausch z.B. durch das Goethe-Institut enge Beziehungen.

Klima

In Thailand herrscht ein tropisches Klima und es gibt drei Jahreszeiten. Eine heiße Zeit von März bis Juni. Die regnerische Monsun Zeit von Juli bis Okotber, sowie eine kühlere Zeit von November bis Februar.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten in Thailand sind deutlich niedriger als in Deutschland, hängen aber natürlich stark vom Lebensstil ab. Wenn man z.B. sehr angepaßt wie die lokalen Thais lebt, ist es natürlich deutlich günstiger als wenn man jeden Tag in ausländischen Restaurants und Bars verbringt. Überblick:

500 Euro / Monat: bescheidenes aber gutes Leben mit seltenen Besuchen von ausländischen Restaurants und Bars
1000 Euro / Monat: guter Lebensstil mit viel Freiheiten
1500+ Euro / Monat: sehr komfortabler Lebeensstil möglich

(Alle Angaben incl. Miete und sonstiger Lebenshaltungskosten)

Gesundheitliche Versorgung

Die gesundheitliche Versorgung ist insbesondere in privaten Krankenhäusern auf deutschem Niveau. Es gibt große Preisunterschiede zwischen den privaten Krankenhäusern und den staatlichen. D.h. man sollte vorher sicherstellen das man enstprechend versichert ist, bevor man eine priavte Klinik aufsucht.

Sport und Erholung

Eine der beliebtesten lokalen Sportarten ist das traditionelle Thai Boxen (Muay Thai). Auf Grund der langen Küstenlinie, des guten Wetters und der vielen Inseln gibt es natürlich alle erdenklichen Wassersportarten. Thailand ist insbesondere ein Paradies für Taucher.

Arbeiten

Um in Thailand arbeiten zu dürfen, müssen besondere Qualifikationen nachgewiesen werden können. Dies kann aber z.B. die Kenntnis einer Fremdsprache (deutsch) sein, die für bestimmte Jobs wichtig ist. Eine Arbeitsgenehmigung muß vom Arbeitgeber beantragt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Gründung einer thailändischen Firma, über die man sich selbst anstellt und eine Arbeitsgenehmigung beantragt.

Auwandern nach Thailand(Foto: davidseth)

Nachtleben

Thailands Nachtleben ist weltberühmt. Von Bars mit vielen Thailänderinnen über Strandparties sowie Edel-Bars der High Society findet man in Thailand alles was das Herz begehrt.

Orte

Viele Deutsche Auswanderer hauptsächlich der älteren Generation lassen sich in Pattaya nieder.Pattaya liegt östlich von Bangkok und ist innerhalb von unter zwei Stunden direkt von Flughafen in Bangkok zu erreichen. Der Ort liegt am Wasser und hat mehrere Strände. Das Nachtleben ist hier fast so berühmt wie in Bangkok. Es lassen sich immer mehr Deutsche in Pattaya nieder, das es dort deutsche Restaurants, deutsche Ärzt und überhaupt viele Deutsche gibt. Auswandern wird einem hier leicht gemacht. Selbst wenn man kein thai und kein englisch spricht, kann man sich hier durchschlagen. Jüngere Auswanderer meiden meistens Pattaya und lassen sich meistens auf einer der vielen Inseln nieder.

Sprache

Thailändisch ist eine Sprache mit unterschiedlichen Tonhöhen, die wichtig für die Bedeutung sind. Für Europäer ist sie schwerer zu erlernen als viele andere Sprachen. Durch den Tourismus kommt man in Thailand mit englisch allerdings relativ gut zurecht. Wer nur deutsch spricht sollte eine deutschsprachige Hochburg wie Pattaya in Betracht ziehen.

Visabestimmungen / Staatsbürgerschaft / Aufenthaltserlaubnis

Deutsche können sich für 30 Tage visafrei in Thailand aufhalten. Für längere Aufenthalte ist ein Visum erforderlich. Nähere Informationen hierzu gibt es auf der Webseite der thailändischen Botschaft.